Der Gardasee ist Italiens größter See und teilt sich auf drei Regionen auf: den Norden um Riva del Garda und Torbole im Trentino, das Westufer mit Salò, Gargnano und Limone in der Lombardei und das Ostufer mit Malcesine, Garda und Bardolino in Venetien. Die Lage zwischen den Alpen und der Poebene prägt Landschaft und Reisestil an jedem Ufer anders.
Im Norden liegt das Wasser schmal zwischen steilen Bergen. Bis zum späten Vormittag weht der Pelèr aus Norden, ab Mittag die Ora aus Süden, und so sind Torbole und Riva zu Treffpunkten für Surfer, Segler und Kletterer geworden. Nach Süden öffnet sich der See zu einem weiten Becken zwischen Moränenhügeln. Dort liegen die Halbinsel von Sirmione, die Bahnhöfe Desenzano und Peschiera und die Weinbaugebiete von Lugana und Bardolino.
Das Westufer ist die Riviera der Zitronengärten, mit Villen, alten Limonaie und den Hochebenen von Tignale und Tremosine. Am Ostufer begleitet der Monte Baldo den See, zwischen den Orten wachsen Olivenbäume, und die Seilbahn von Malcesine bringt Sie in rund 20 Minuten auf etwa 1.760 Meter.
Für die Planung hilft eine einfache Aufteilung: Sport und Berge im Norden, Familie, Bahnanreise und Wein im Süden, Ruhe und Kultur im Westen, Wandern und Abendsonne im Osten. Welches Ufer zu Ihnen passt, erklärt der Beitrag Gardasee Nord oder Süd; ruhige Ziele finden Sie unter Gardasee abseits der bekannten Orte.