Die Toskana ist groß und vielfältig, doch für die meisten Reisenden beginnt sie mit einem Dreieck: Florenz im Norden, Siena in der Mitte, das Val d'Orcia im Süden. Dazwischen liegen das Chianti mit seinen Weinbergen und Wäldern, San Gimignano mit seinen Türmen und eine Reihe von Hügelorten, die ihre mittelalterliche oder Renaissance-Gestalt bewahrt haben. Mehrere davon stehen auf der Welterbeliste der UNESCO, darunter die historischen Zentren von Florenz, Siena, San Gimignano und Pienza sowie das gesamte Val d'Orcia.
Sinnvoll lässt sich die Region in drei Räume teilen. Florenz und Lucca im Norden sind Städte, die Sie zu Fuß und mit der Bahn erleben. Das Chianti zwischen Florenz und Siena ist Weinland mit kurvigen Landstraßen, Weingütern und kleinen Orten wie Greve, Panzano, Radda und Castellina. Im Süden der Provinz Siena öffnet sich das Val d'Orcia mit Pienza, Montalcino und Bagno Vignoni, an seinem Ostrand liegt Montepulciano.
Für Genießer ist die Toskana vor allem Weinregion: Chianti Classico, Brunello di Montalcino und Vino Nobile di Montepulciano kommen von hier, dazu Olivenöl, Pecorino und eine bäuerliche Küche, die auf wenigen guten Zutaten beruht. Viele Höfe nehmen als Agriturismo Gäste auf, und auf zahlreichen Weingütern können Sie übernachten.
Die Küste mit Versilia, Maremma und den Inseln gehört ebenfalls zur Toskana, steht in diesem Magazin aber nicht im Mittelpunkt. Wer Kultur, Wein und Landschaft sucht, plant eine Woche im Binnenland und kombiniert eine oder zwei Städte mit zwei ländlichen Standorten.